Osteochondrose – der ideale Arbeitsplatz

Osteochondrose am ArbeitsplatzWer unter einer Osteochondrose leidet, muss nicht zwangsläufig alt und aus diesem Grund aus dem Berufsleben ausgeschieden sein. Die meisten Erkrankten stehen aktiv im Berufsleben und werden durch ihre Beschwerden massiv in der Verrichtung ihrer gewohnten Arbeit behindert. Jeder Mensch hat Laufe seines Lebens mit Rückenschmerzen zu kämpfen, die je nach Ursache jedoch mehr oder weniger schnell wieder vergehen.

Haben sie sich über einen längeren Zeitraum manifestiert, ist der gesamte Alltag des Erkrankten beeinträchtigt. Zuhause möchte man sich nur noch durch entsprechendes Verhalten schonen, auf der Arbeitsstelle muss man aber seine Arbeitskraft voll einsetzen.

Viele Betroffene versuchen zunächst, ihre Schmerzen durch Medikamente in den Griff zu bekommen. Da die Osteochondrose aber keine Erkrankung ist, die durch die Einnahme von Schmerzmitteln kuriert werden kann, müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden.

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Der ideale Arbeitsplatz für Osteochondrose Erkrankte

So vielfältig wie die einzelnen Berufe sind, so unterschiedlich die jeweiligen Tätigkeiten sind, so unterschiedlich sollten auch die Maßnahmen zur Verhinderung von Rückenbeschwerden am Arbeitsplatz sein. Viele Arbeitnehmer üben eine sitzende Tätigkeit aus, bei der sie ihren gesamten Arbeitstag am Schreibtisch oder an einem Werktisch verbringen.

Die Haltung ist bestimmt leicht vornüber gebeugt und damit wird die Wirbelsäule auf Dauer einseitig belastet. Bei einer solchen ausgeprägten sitzenden Tätigkeit müsste eine gewisse Ergonomie am Arbeitsplatz vorhanden sein.

Die Sitzgelegenheit sollte nicht nur in der Höhe der Fläche zu verstellen sein, auch die Rückenlehne des Stuhls sollte dynamisch reagieren. Das bedeutet, sie kann wie die Sitzfläche den Dreh-und Seitwärtsbewegungen des Benutzers folgen.

Damit unterstützt sie die natürlichen Bewegungen, die man beim Vor- und Zurückbeugen oder zu den Seiten macht. Durch die aufrechte Sitzposition und die flexible Unterstützung des Rückens können grundsätzlich Rückenschmerzen verhindert werden.

Ein Unternehmen, das seinen Mitarbeitern flexible Bürostühle zur Verfügung stellt, handelt nicht nur zum Wohl der Mitarbeiter, sondern letztlich auch zu seinem eigenen. Gesunde Rücken werden weniger krank und reduzieren dadurch die Ausfallzeiten durch Krankschreibungen.

Ist ein Mitarbeiter zum Beispiel an einer bestätigten Osteochondrose erkrankt, kann er zusammen mit seinem Arbeitgeber einen Antrag auf Sachleistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben stellen.

Einen solchen Antrag können auch Menschen mit anderen Rückenerkrankungen, wie Bandscheibenerkrankungen, Lumbalgien o.ä., stellen. Grundlage für einen solchen Antrag ist ein Attest des behandelnden Arztes, dass die Notwendigkeit eines besonders gestalteten Bürostuhls bescheinigt.

Durch den Einsatz eines solchen sollen die Arbeitsfähigkeit und die berufliche Rehabilitation gewährleistet werden. Angestellte reichen diesen Antrag bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA), Arbeiter bei der Landesversicherungsanstalt und wenn der Bedarf nach einem Arbeitsunfall vorhanden ist, wird er bei der Berufsgenossenschaft angemeldet.

Wenn der Antrag genehmigt wurde, erfolgt eine volle Bezuschussung für die Anschaffung eines speziellen Bürostuhls mit bis zu 435 €. Außerdem kann nach dem gleichen Verfahren auch ein Steh-Arbeitstisch gefördert werden.

Betroffene, die keine sitzende Tätigkeit ausüben, sondern zum Beispiel durch häufiges Heben oder Tragen von Lasten, Autofahren oder knieende Tätigkeiten ausüben, strapazieren ihren Rücken ebenfalls stark. In solchen Berufen ist es besonders wichtig, dass der Arbeitnehmer – notfalls auch auf eigene Initiative – rückenschonendes Arbeiten lernt.

Es wird immer mehr in Pflegeberufen angestrebt, so zu arbeiten, dass der Rücken der Pflegekräfte möglichst wenig strapaziert wird. Gerade in diesem Beruf wird einerseits beim Arbeiten eine große Belastung auf den Rücken ausgeübt und auf der anderen Seite durch den Zeitfaktor eine schnelle Erledigung erwartet.

Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass fast alle Pflegekräfte nach ein paar Jahren Bandscheibenvorfälle oder ähnliche Erkrankungen erleiden. Jeder, der in einem solchen Bereich arbeitet, sollte zu seinem eigenen Schutz die einfachen Techniken für Rücken schonendes Arbeiten lernen und anwenden.

Das Gleiche gilt natürlich auch in anderen Berufsbereichen, auch Packer oder Fliesenleger, Maurer oder sonstige Handwerker sind durch ihre einseitige Belastung bei der Arbeit besonders gefährdet. Im gleichen Maße klagen aber auch Taxifahrer, Busfahrer oder Lkw-Fahrer darüber, dass sie nach Jahren der Tätigkeit im Fahrzeug starke Rückenbeschwerden haben. In diesem Fall kann zwar nicht der Arbeitsplatz durch Veränderungen verbessert werden, aber der Arbeitnehmer selbst kann durch gezielte Vorsorgemaßnahmen wie Sport oder Rückengymnastik dafür sorgen, dass er sich möglichst lange vor Osteochondrose und anderen Beschwerden schützen kann.

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